Die gesunde Ernährung

Die Ernährung von Agaporniden muss unbedingt fettarm aber Kohlehydrate reich sein. Fettsaaten wie Sonnenblumenkerne haben im Futter nichts zu suchen. Auch Kardisaat sollte nur in kleinen Mengen im Futter vorhanden sein. Es gibt mittlerweile sehr gute Futtermischungen speziell für Agaporniden. Allerdings sind die typischen Futterhersteller die man im üblichen Großhandel beziehen kann nicht empfehlenswert, da sie i.d.R. Sonnenblumenkerne, Honig und Bäckereinebenerzeugnisse enthalten. Viele Futtermittelhändler verzichten allerdings mittlerweile auf diese Zusätze. Als Grundmischung ist dieses Agapornidenfutter dann sehr zu empfehlen. Allerdings sollte dieses noch mit Saaten wie Hirse, Buchweizen, Glanzsaat und Knaulgras gestreckt und abwechslungsreich gestaltet werden.

Agaporniden neigen sehr zur Überfettung, daher sollte maximal 1 Eßlöffel Körnerfutter pro Tier, pro Tag gefüttert werden.

Gerade im Sommer werden gerne halbreife frische Gräser genommen. Auch Beeren wie Holunder, Hagebutte, Feuerdorn und Vogelbeere werden gerne gefressen und sind durch ihren hohen Vitamin A-Gehalt sehr wichtig für die Tiere.

Natürlich muss auch täglich frisches Obst und Gemüse dargeboten werden. Hier ist keine Grenze gesetzt was man füttern kann (allerdings bitte keine Avocado, diese ist giftig). Die Fütterung von Vitamin C haltigem Obst und Gemüse ist allerdings nicht so wichtig, viel wichtiger ist hier die Gabe von Vitamin A und dieses findet man überwiegend in Gemüse. Insgesamt wird gerne Apfel, Birne, Weintrauben, Gurke, Möhre, Tomate, Zucchini, Paprika-/köpfe (mit Kerne), Brokkoli, Mais und Chicorée gefressen. Auch z.B.  getrocknete Bachflohkrebse werden nicht verschmäht.